Wer ein Unternehmen gründet, Webshop, Online- oder Offline-Marketing plant, benötigt ein Logo

Mit dem eigenen, individuellen Abzeichen grenzen sich Firmen deutlich von Mitbewerbern ab. Sie werden von Interessenten und Kunden wiedererkannt. Bevor es an die Gestaltung von Webseiten, Visitenkarten, Firmenschildern, Etiketten, Katalogen und mehr geht, muss das Logo feststehen. Es ist eine der Säulen in der Gestaltung erfolgreichen Marketings – ebenso wie der „Claim“. Dieser Claim ist meist ein kurzer Schriftzug. Im Idealfall beschreibt er mit wenigen Antworten den Anspruch des Unternehmens – das zentrale Nutzenversprechen an den Kunden (den USP, die Unique Selling Proposition). Häufig steht der Claim unter dem Logo. Auch in Schriftart und Farbe sollte er zu dem Logo passen. In der Theorie selbstverständlich, aber in der Praxis nicht immer sauber umgesetzt: Logo und Claim müssen von jedem Mitarbeiter und Vertriebsmitarbeiter in der gleichen Art und Weise genutzt werden. Auf keinen Fall dürfen manuelle Änderungen oder ein unprofessioneller Einsatz vorgenommen werden. Nicht nur große Markenunternehmen, sondern auch innovative Webshops und andere Firmen nutzen Styleguides. In denen wird genau festgeschrieben, welche Logo-Vorlagen und Claims verwendet werden, mit welchen Hintergründen das Logo gezeigt werden darf und so weiter. Zudem ist eine effiziente, aber doch sehr umfassende Kontrolle aller Kommunikationsmittel zu schaffen – bevor diese veröffentlicht werden. So gelingt der einheitliche Auftritt und der Markenaufbau.

Welche Kriterien sind bei der Logoentwicklung zu beachten?

Bei der Logoentwicklung und -weiterentwicklung ist eine gute Balance zwischen einem sehr ansprechenden Ergebnis und den Kosten zu finden: Wer ein Logo erstellen möchte, braucht kein Vermögen auszugeben. Mit einem Tool zum günstigen Erstellen eines professionellen Logos kann der Grundstein für die eigene, unverwechselbare Marke gelegt werden. Ein gutes Logo sollte nicht nur einmalig sein, sondern auch zu dem eigenen Unternehmen, zum Selbstverständnis und zu den angebotenen Produkten und Dienstleistungen passen. Zudem darf es keine Rechte Dritter verletzen. Das Logo sollte das Unternehmen von Wettbewerbern abheben und natürlich auch markenrechtlich geschützt werden. Und es muss der Zielgruppe gefallen. Grundsätzlich ist bei der Gestaltung darauf zu achten, dass ein Logo den Stil des Unternehmens widerspiegelt: Wer zum Beispiel einen Online Shop mit Angeboten für eine junge, trendige Zielgruppe plant, wird sein Logo anders gestalten als der Gründer eines Seniorenstifts. Trotz dieser unterschiedlichen Ausrichtungen darf das Logo weder „zu altmodisch“ noch zu trendy herüberkommen. Es muss mit einer gewissen Zeitlosigkeit für die Werte und Nutzenversprechen des Unternehmens stehen. So wird eine traditionell arbeitende Bank zum Beispiel Formen und Farben wählen, die Sicherheit und Verlässlichkeit ausstrahlen. Ein Musikclub wird mit seinem Logo andere Botschaften aussenden wollen als ein Wellness-Hotel.

Dabei kann das Logo über die Jahre der Nutzung leicht modifiziert werden

Immer ist darauf zu achten, dass das Logo in der Nutzung gut erkennbar ist, zum Beispiel auch, wenn es klein auf Geräten oder Visitenkarten prangt. Eine spätere Veränderung eines Logos ist meist mit hohem Aufwand verbunden. Dies gilt umso mehr, je mehr Kataloge, Visitenkarten, verschiedene Web- und Social Media-Seiten und so weiter vom Verändern betroffen sind: Denn eine goldene Regel lautet: Auf keinen Fall dürfen verschieden alte Varianten des Logos am Markt sein. Das heißt, bei jeder Änderung muss im Idealfall alles an einem Tag X ausgetauscht werden! Eine Ausnahme sind temporäre Varianten des Logos, die insbesondere viele Online-Firmen virtuos einsetzen (wenn eine führende Suchmaschine zum Beispiel zur Weihnachtszeit sein Logo mit Schneeflocken hinterlegt).

 

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